Biographie

"Selbstportrait als Berta"

12.07.1965

Geburt in einem Städtchen im Vogelsberg

1971-1975

 Besuch der Grundschule; das Erlernen der Schrift erfolgte in dieser abgelegenen Weltgegend damals noch auf Schiefertafeln.

1975

Erste fotografische Versuche mit Entwicklung im väterlichen Labor

1984

Abschluss der Schulzeit mit dem Abitur

1985

Irrungen und Wirrungen

1986-1988

Erdung: Ausbildung zum Landschaftsgärtner

1988-1993

Studium der Landschaftspflege an der FH Wiesbaden

1994-1999

Arbeit als Landschaftsplaner, seit 1997 als Landschaftsarchitektin der Architektenkammer Hessen, seit Juli 2011 zudem im Bund deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA)

2000

Sabbat-Jahr

Seit 2001

 Arbeit als Landschaftsarchitekt bei der Stadt Riedstadt (1/2 Stelle)

Seit 1990

Künstlerische Arbeit: es füllen sich Skizzenbücher als Logbücher einer Lebensreise. Der immer mehr Lebensbereiche erfassenden Spezialisierung, Optimierungsucht und Marktorientierung wird bewusst Wechsel, Wandel und Vielfalt entgegen gesetzt. Vielfalt der Themen, Vielfalt der Mittel: neben Zeichnungen entstehen fotografische Arbeiten, Prägedrucke, Künstlerbücher, Objekte und Installationen. Oder, wie der polnische Künstler Paweł Althamer es ausdrückt: “I enjoy doing different things, and that includes boycotting my previous approaches (...).“ (Paweł Althamer im Gespräch mit Adam Szymczyk, in: Kurzmeyer, R., Szymczyk, A., Cotter, S. (2011): „Paweł Althamer“, Phaidon-Press, New York)

 

When I do count the clock that tells the time,
And see the brave day sunk in hideous night;
When I behold the violet past pime,
And sable curls all silver’d o’er with white;

When lofty trees I see barren of leaves,
Which erst from heat did canopy the herd,
And summer’s green all girded up in sheaves,
Borne on the bier with white and bristly beard,

Then of thy beauty do I question make
That thou among the wastes of time must go,
Since sweets and beauties do themselves forsake
And die as fast as they see others grow;

And nothing ’gainst Time’s scythe can make defence
Save breed, to brave him when he takes thee hence.

William Shakespeare, Sonett XII

"Selbstportrait als Oskar"